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Manuelle Therapie


hueftknochen
Die Manuelle Therapie ist eine passive Technik, mit der Gelenke und deren umliegende Strukturen unter Berücksichtigung der Biomechanik, auf eine Dysfunktion untersucht und behandelt werden können. Die Manuelle Therapie ist ebenso eine Reflextherapie, da durch sie auch die nervösen Strukturen des Gelenkkapselapparates beeinflusst werden. Sie ist eine Mechanotherapie, da die Techniken ausschließlich mit der Hand durchgeführt werden.

Die Manuelle Therapie wird zur Schmerzlinderung, Mobilisation bei reversibler Gelenkshypomobilität, Aufrechterhaltung der vorhandenen Gelenkbeweglichkeit und zur Verbesserung des Gelenkstoffwechsels eingesetzt.

 

Klassische Massage

Kopf- Rücken- und Fußmassage auf Wunsch mit Fußbad.

Dauer Kopf: 20 Min.
Dauer Rücken: 30 Min.
Dauer Fuß: 20 Min.
(mit Fußbad: +10 Min.)

KG-ZNS nach Bobath

Krankengymnastik-ZNS (Zentrales Nervensystem) nach Bobath ist eine lösungsorientierte Herangehensweise an die Befundaufnahme und die Behandlung Erwachsener mit neurologischen Erkrankungen, wie wir sie z.B. nach Schlaganfällen, Multipler Sklerose, Morbus Parkinson u.a. vorfinden. Dabei ist es entscheidend und wichtig die Störungen und funktionellen Einschränkungen des Patienten im Alltag zu erkennen und die Behandlungsprinzipien individuell innerhalb seines Umfeldes als fortlaufenden Prozess anzupassen und anzuwenden.
Wir bemühen uns, gemeinsam mit der jeweiligen Familie, den Pflegenden und den Betroffenen selbst, die Einschränkungen bezüglich der Partizipationsfähigkeit der Betroffenen zu erkennen. Mit dem Ziel, diese Einschränkungen zu überwinden, findet eine Analyse der funktionellen Aktivitäten/Handlungen statt, die dazu notwendig ist. Die Möglichkeiten der Bewegungsanalyse befähigt uns, die spezifischen zugrunde liegenden Störungen der Körperfunktionen und –strukturen zu erkennen, die wiederum im Zusammenhang mit zielgerichteter Bewegung und posturaler Kontrolle stehen. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass nur relevante und tatsächlich zu erreichende Nahziele angestrebt werden, und dass nur diejenigen zugrunde liegenden Störungen (Impairments) behandelt werden, die mit der erwünschten Zielvorgabe im signifikanten Zusammenhang stehen. Die Arbeit an der Wiederherstellung brauchbarer funktioneller Aktivitäten innerhalb der betreffenden Alltagssituation garantiert, dass Kontextfaktoren berücksichtigt werden und ermöglicht eine sinnvolle Quantifizierung des Rehabilitationsergebnisses.

 

Manuelle Lymphdrainage und KPE

Lymphödem

Man unterscheidet zwei Arten von Lymphödemen: Ein primäres Lymphödem, bei dem eine angeborene, chronische Transportstörung der Lymphe aus den Geweben vorliegt, und ein sekundäres Lymphödem, bei dem die Schädigung des Lymphsystems erworben ist.Die erworbene Schädigung das Lymphsystems kann z. B. die Folge sein von Operationen mit/ohne Lymphknotenresektion, Röntgenbestrahlung, Unfällen, Entzündungen, Tochtergeschwulsten (Metastasen).
Die manuelle Lymphdrainage dient zur Ödem- und Entstauungstherapie ödematöser Körperregionen, indem verschiedene Grifftechniken das Lymphgefäßsystem aktivieren und die Pumpleistung der Lymphgefäße verbessert wird.

Die manuelle Lymphdrainage hat:

  • Entödematisierende Wirkung (abschwellend)
  • sympathikolytische Wirkung (beruhigend, Anregung des Magen-Darm-Traktes)
  • schmerzlindernde Wirkung
  • tonussenkende Wirkung auf die Skelettmuskulatur


Anwendungsbeispiele der manuellen Lymphdrainage bei:

  • ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen in Verbindung mit Kompressionsverbänden oder Kompressionsstrümpfen, Hautpflege und spezieller Bewegungstherapie
  • sekundäres Lymphödem des Armes nach Brustkrebsoperationen
  • sekundäres Lymphödem der Beine nach Enddarm- oder Blasentumor, bei Frauen wegen eines bösartigen Gebärmutter- oder Eierstocktumors und bei Männern wegen eines bösartigen Hoden- oder Prostatatumors. Seltene Ursachen sind komplizierte Knochenbrüche, Krampfaderoperationen, Venenentnahme bei Bypass-Operation und Bypass-Operation wegen Gefäßverkalkung
  • sämtlichen orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen, z. B. Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse
  • Schmerzbekämpfung, auch vor und nach Operationen, z. B. nach Knie- oder Hüfttotalendoprothesen
  • Verbrennungen
  • Schleudertrauma
  • Morbus Sudeck (Sudeck´sche Dystrophie)
  • Migräne
  • In der Narbenbehandlung hat die manuelle Lymphdrainage das Ziel der besseren Verschieblichkeit der Narbe sowie die Lymphgefäßneubildung im durchtrennten Gewebe

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

Die Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke. Diese Fehlregulationen können schmerzhaft sein. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur („myofaszialer Schmerz"), Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk („Diskusverlagerung") und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks („Arthralgie, Arthritis und Arthrose").

 

Symptomatik

Eine Vielzahl von Symptomen kann die Diagnose schwierig machen. Häufig schmerzt die Kiefermuskulatur oder die Kiefergelenke beim Kauen. Andere Symptome können sein:

  • Eingeschränkte Kieferöffnung
  • Knacken oder Reiben der Kiefergelenke beim Öffnen oder Schließen der Kiefer
  • Ausstrahlende Schmerzen in Mund, Gesicht, Kopf-, Nacken, Schulter oder Rücken, Hals-Wirbelsäulen-Schulterprobleme, eingeschränkte Kopfdrehung, Kopfschmerzen
  • Plötzlich auftretende Probleme mit der Passung der Zähne aufeinander.
  • Es können aber auch unangenehme Ohrenschmerzen ein Symptom sein.
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Schluckbeschwerden
  • Augen/Seheinschränkung
  • einschlafende Hände

 

Pathogenese

Da in den meisten Fällen die Ursachen unklar sind, wird eine multifaktorielle Genese vermutet. Prädisponierende, auslösende und unterhaltende Faktoren umfassen biologische, psychische und soziale Elemente.

Nachfolgend werden mögliche Ursachen aufgelistet:

  • Gene
  • Hormone
  • Entwicklungsstörungen der Kiefer
  • Haltungsstörungen
  • Emotionaler Stress
  • Frühere Schmerzerfahrungen
  • Hypervigilanz durch Sympathikusaktivierung
  • Makrotrauma durch Unfälle
  • Mikrotrauma durch Störungen der Bisslage
  • Zähneknirschen
  • Schlafstörungen, z. B. beim Obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom
  • Reduzierung der Aktivität des Deszendierenden Inhibitorischen Nozizeptiven Systems
  • Depression
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Zahnfehlstellung
  • Zahnextraktion
  • Okklusionsstörungen durch prothetische Versorgung (z. B. zu hohe Kronen o. ä.)
  • Kieferorthopädische Behandlungen

 

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Öffnungszeiten:

  • Montag, Dienstag und Donnerstag von 08:00-19:00 Uhr
  • Mittwoch und Freitag von 08:00-14:00 Uhr
  • sowie Termine und Hausbesuche nach Vereinbarung.